AUSSTELLUNG SAYDNAYA

Lawrence Abu Hamdan
Saydnaya
Ausstellung auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Die Arbeit SFX mit Video und 6kanal Klangkomposition
ist noch bis zum 30.09.2021, 14 - 19 h in der Black Box zu erleben.

Saydnaya in der Schule des Sehens wird bis zum 22.10.21 gezeigt.

09.09.-22.10.21
Schule des Sehens     https://www.schuledessehens.uni-mainz.de
Jakob-Welder-Weg 18
Öffnungszeiten: 09.09.-30.09., tägl. 14-19 Uhr, 01.10.-22.10.: Di-Sa 14-19 Uhr
Eintritt frei

09.09.-30.09.21
Black Box der Hochschule für Musik Mainz
Jakob-Welder-Weg 28
Öffnungszeiten: tägl. 14-19 Uhr
Eintritt frei

 

Herzliche Einladung

Dienstag, der 28.09.21

18.30 Uhr Rundgang Schule des Sehens und Black Box der Hochschule für Musik Mainz

19.30 Uhr Midissage in Anwesenheit des Künstlers
Anmeldungen bitte unter ars@uni-mainz.de

Bitte beachten Sie, dass an der Hochschule für Musik Mainz die 3G-Regel gilt.

Die Auszeichnung mit dem renommierten Turner Preis im Jahr 2019 machte den britisch-libanesischen Künstler Lawrence Abu Hamdan einer großen Öffentlichkeit bekannt. Die Selbstzuschreibung als „private ear“ - als „Klangermittler“ - umfasst konstitutive Elemente seiner Arbeit als Künstler und Klangforscher, die investigative Untersuchungen mit der Entwicklung von experimentellen Klangräumen verbindet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen, insbesondere durch seine Arbeit mit Forensic Architecture, Amnesty International und Defence for Children International, existentielle Ereignisse und Situationen. So konnte Lawrence Abu Hamdan auf der Grundlage von Ohrenzeugen, die im berüchtigten Foltergefängnis von Saydnaya in Syrien inhaftiert waren, die bis dahin unbekannte Architektur des Gebäudes rekonstruieren. In der Ausstellung Saydnaya werden zwei seiner Schlüsselwerke gezeigt: In der Schule des Sehens wird Saydnaya (the missing 19db) akustisch in das Militärgefängnis Saydnaya führen, in der Black Box wird After SFX, zuerst gezeigt in den Tate Modern Tanks im Jahr 2018, ausgestellt – ein nicht endender Strom akustischer Erinnerungen an Gewalt.

Ausstellungen u.a. am Institute of Modern Art in Brisbane, dem Contemporary Art Museum St. Louis, dem Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam, den Tate Modern Tanks in London, der Chisenhale Gallery und dem Hammer Museum Los Angeles sowie die Aufnahme seiner Werke in die Sammlungen internationaler Museen, darunter MoMA , Guggenheim Museum, Van Abbe Museum Eindhoven, Centre Pompidou und Tate Modern weisen Lawrence Abu Hamdan als einen der wichtigsten Künstler der Gegenwart aus.